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Mediation und Konfliktberatung in Berlin

Burnout als sinnvolle Notbremse

Burnout ist ein riesiges Thema unserer Zeit – und sicher nicht nur unserer Zeit. Für viele Menschen gilt Burn-Out als Modeerkrankung, aber dieses Image wird der Problematik nicht gerecht. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet “ausbrennen”. Er bezeichnet lang anhaltende Erschöpfungszustände, die psychischer und körperlicher Natur sind.

Die persönlichen Kosten von Burnout sind verheerend: negative Konsequenzen im Sozialleben, eine Bandbreite an leichten bis chronischen Krankheiten, schwere Depressionen und im extremsten Fall Suizid. Aber auch der volkswirtschaftliche Schaden ist immens: so schätzt die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, dass sich die Folgekosten von Burnout auf 20 Milliarden Euro jährlich innerhalb der EU belaufen.

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Der Wahlkampf der Tiere – oder: Demokratieverständnis für Kinder

Wahlen sind stets eine große Angelegenheit. In den letzten Jahren zog die rechtspopulistische AfD in mehrere Landesparlamente ein. 60 % der AfD-Wähler gaben an, die Partei nicht aus Überzeugung, sondern aus Enttäuschung über die anderen Parteien gewählt zu haben. Wahlen sind und bleiben ein spannendes Thema …

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Warum wir aus Angst nicht handeln

Immer wieder gibt es Schlagzeilen über Gewalt im öffentlichen Raum in Berlin. Gerade heute ist wieder in den Nachrichten zu hören und zu lesen, dass ein 26jähriger junger Mann mit seinem 18jährigen Begleiter vor einem Supermarkt in Neukölln von einer 15köpfigen Gruppe junger Männer angegriffen und niedergestochen wurde.

Nicht selten haben mir schon Menschen aus anderen Städten gesagt, dass sie durch solche Nachrichten Angst davor hätten, Berlin zu besuchen oder sich nicht vorstellen können, dort zu leben. Berlin ist laut Kriminalstatistik 2014 hinter Frankfurt/M. und Köln die drittgefährlichste Stadt Deutschlands. Andererseits erzählen mir Bekannte auch immer wieder von massiver Gewalt in kleineren Städten oder Dörfern – nur kommt dies seltener in die bundesweiten Nachrichten …

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Eltern sind Leitwölfe

Kindererziehung – lieber mehr Freiheit und Selbstbestimmung für die Kinder? Oder mehr Ansagen der Eltern? Nun doch wieder etwas autoritärer – oder doch lieber antiautoritär? Oder doch etwas dazwischen? Aber wie kann das aussehen?

Wenn Sie verwirrt und überfordert sind, so sind Sie damit keineswegs allein – viele Eltern und Erziehungsberechtigte, Betreuungspersonen von Kindern sowie PägagogInnen sind ratlos bei der Fülle an sich widersprechenden Fachthesen, Erziehungstipps und Ratgeberbüchern. Eines, das aus dieser Literatur positiv hervorsticht, stelle ich Ihnen heute vor. Es heißt “Leitwölfe sein. Liebevolle Führung in der Familie”, erschien 2016 im Beltz Verlag und stammt von dem auch in Deutschland sehr bekannten Familientherapeuten und Autor Jesper Juul.

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Über Väter, die gehen – und Kinder, die zurückbleiben

Manche Themen polarisieren. Eines von ihnen ist meiner Erfahrung nach das Aufwachsen von Kindern ohne einen Elternteil – in den meisten Fällen ohne den Vater. Ob und inwieweit dies dem betreffenden Kind schadet, ist Gegenstand hitziger Diskussionen – privat, in Studien, bei PolitikerInnen, medial, in Verbänden. Während die einen sagen, dass Kinder in jedem Fall beide Eltern brauchen, vertreten andere den Standpunkt, dass es für Kinder besser ist, ohne einen Elternteil aufzuwachsen – wenn bestimmte Problematiken vorliegen, die den Kindern schaden.

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